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- Schimmel in Gebäuden
- Entstehung von Schimmelbefall in Gebäuden
- Verschimmelte Decke
- Schimmelbefall an Wänden
und
URSÄCHLICHEN FEUCHTESCHÄDEN

Viele Schimmelarten leben nahezu überall. Schimmelsporen werden durch die Luft
weitertransportiert. Es liegt also auf der Hand, dass in jedem Gebäude Sporen
verschiedener Schimmelarten zu finden sind. Der entscheidende Unterschied zwischen
Gebäudeteilen, in oder an denen der Schimmel wächst und solchen, wo er nicht wächst,
ist in den Lebensbedingungen zu suchen, die die Schimmelpilze dort vorfinden. Wie
andere Lebewesen auch, können Schimmelpilze nur wachsen und sich vermehren,
wenn bestimmte Bedingungen dafür erfüllt sind. Fehlt nur eine dieser Bedingungen,
so kann der Pilz nicht wachsen. Da Schimmelpilze organische Substanzen verstoffwechseln,
finden sie in Gebäuden ein breites Nahrungsangebot, wie zum Beispiel Zellulose (Tapeten,
Gipskartonplatten) oder anderes Material in Wandbeschichtungen und Bodenbelägen, aber
auch Staub und Schmutzreste. Außer den Gebäudeteilen wie Wände, Decken,
Fensterrahmen können auch Möbel, Kleidung, Bücher usw. befallen werden.



Feuchtigkeit als Wachstumsfaktor von Schimmelpilzen
Ein gewisses Maß von Feuchtigkeit, die in Wänden oder Luft vorhanden ist, ist wesentliche
Bedingung für Schimmelbildung in Gebäuden. Im Wesentlichen kommen zwei Arten von
Wassereintrag in die Bausubstanz vor: Es gibt zum einen Feuchtigkeit durch Eindringen
von Wasser in ein Gebäude durch
defekte Wasserleitungen z. B. Heizungsrohre, Warm-,
Kalt- oder Abwasserrohre oder Dachentwässerung etc., Eindringen von Schmelz- oder
Regenwasser wegen schadhafter Dachabdichtung, undichten Mauerwerks, verstopftem
Abfluss / Drainage, stehendes Wasser an der Hauswand, etc..
Daneben gibt es
Unglücksfälle wie defekter Waschmaschinenablauf, Löschwasser, Hochwasser etc..

Der zweite wichtige Punkt ist Feuchtigkeit durch Kondensation. Kondenswasser
(oder Tauwasser) ist tatsächlich das Hauptproblem, das besonders in den jüngeren
Zeiten des Energiesparens viel (juristischen) Streit zwischen Mietern und Vermietern
ausgelöst hat. Die Luftfeuchtigkeit rührt nicht nur vom Baden, Duschen und Kochen her,
sondern auch vom Atem und Schweiß der Bewohner, insbesondere in Schlaf- und
Kinderzimmern. Je wärmer die Luft, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Biologisch
ist eigentlich die Wasseraktivität – der aw-Wert – relevant. Die Wasseraktivität, die sich
raumseitig an der Oberfläche eines Bauteils einstellt, hängt vom Feuchtegehalt der Raumluft
und der Oberflächentemperatur des Bauteils ab. In der kalten Jahreszeit liegt diese
Oberflächentemperatur besonders in Raumecken, hinter Schränken usw. typischerweise
deutlich unter der Lufttemperatur im Raum. Ein aw-Wert von 0,8 oder mehr ist, wenn er
längere Zeit vorliegt, eine typische Voraussetzung für die Entwicklung von bautypischen oder
(wohnungstypischen Schimmelpilzen. Die anderen Voraussetzungen, nämlich Pilzsporen
und Nährstoffe, sind meist ohnehin vorhanden. Einzelne Bauschimmelarten treten ab einer
relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % auf, ab 80 % fast alle übrigen.

Raumluftfeuchtigkeit schlägt sich auf kühlen Bereichen von Zimmerwänden oder an Fenstern
etc. nieder – dort, oder an anderer Stelle, wohin das Wasser eventuell abfließt, entsteht bei
vorhandenem Nahrungsangebot Schimmel.

Bei Gebäuden, die bis etwa 1975 errichtet wurden, war bereits die Tauwasserbildung an
Fenstern und der Innenseite von Außenwänden bekannt. Allerdings wurde die
Schimmelbildung durch eine permanente natürliche Wohnraumlüftung vermieden. Der für die
Raumhygiene notwendige Luftwechsel wurde dadurch gewährleistet, dass Fenster und Türen
aufgrund ihrer Konstruktion unbemerkt ein Entfeuchten der Raumluft herbeiführten.Zum
Zwecke der Energiesparung wurden die Fensterkonstruktionen in vielen dieser Gebäude
durch so dichte Fenster ersetzt, dass der Austausch zwischen feuchter Raumluft und
trockener Außenluft nunmehr gezielt durch Lüften herbeigeführt werden muss. Wetterabhängig,
besonders im Sommer, kann jedoch Lüften auch die Feuchtigkeit der Raumluft erhöhen,
besonders bei Kellerräumen; dann ist eher Heizen oder sogar ein technisches
Entfeuchtungsverfahren angebracht.

Niederschlag von Raumluftfeuchtigkeit, also Kondenswasser nimmt mit der relativen
Feuchtigkeit der Raumluft zu. Bei gleichem Wassergehalt ist diese umso höher, je geringer
die Innentemperatur ist. Daher wird stets geraten, einerseits auch bei Abwesenheit zu heizen
und andererseits das Lüften rechtzeitig so zu beenden, dass Raumwände und Mobiliar nicht
auskühlen. Stoßlüften, also Fenster komplett auf für maximal 5 Minuten ist richtig. So wird
die Luft komplett ausgetauscht und anschließend wärmt sich die frische Luft durch die noch
warmen und wärmespeichernden Wände
und das Mobilar schnell wieder auf. Fensterkippen
kann man getrost also völlig unsinnig bezeichnen. Die Wärme geht verloren und ein
Luftaustausch findet so gut wie nicht statt.

Die Temperatur der Raumluft differiert häufig zwischen verschiedenen Stellen eines Raums,
insbesondere mit der Nähe zu einer Wärmebrücke oder einer Kaltwasserleitung, auch zwischen
verschiedenen Bereichen einer Wohnung oder eines Hauses abhängig von Nutzung/Heizung.
Damit schwankt die relative Luftfeuchtigkeit innerhalb eines Raums oder – bei offenen
Durchgängen (Türen) – zwischen Bereichen der Wohnung/des Hauses. Relevant für
Schimmelwachstum ist die relative Luftfeuchtigkeit an der Oberfläche der bedrohten
Nährsubstanz. Undichte Dampfsperrfolien an Innendämmungen oder in Dachkonstruktionen
lassen feuchte Raumluft in die Dämmschicht oder benachbarte unbeheizte Räume eindringen
und kondensieren.

Schimmelpilzbefall an einer Dachschräge
verursacht durch ein Loch in der Dampfbremsfolie

An der Wand stehendes Mobiliar kann eine ähnliche Wirkung wie eine Innendämmung ohne
Dampfsperre haben. Es behindert die Erwärmung der Wandinnenseite und sorgt so für eine
Verschiebung des Taupunkts zur Raumseite hin. Ohne eine ausreichende Absperrung des
Wasserdampfs kommt es vermehrt zu Kondensation.
Die Raumluft nahe einer Wärmebrücke, also einer kühlen Stelle einer Wand, bleibt umso
wärmer, je schneller sie durch Strömungen im Raum ausgetauscht wird. Fehlt diese Belüftung,
so sinkt die Temperatur und steigt die relative Luftfeuchtigkeit an der kühlen Wandstelle.
Auch daher kondensiert Feuchte mit folgender Schimmelbildung besonders dort, wo
geschlossenes Mobiliar zu dicht an Außenwänden steht und eine Hinterlüftung nicht
gewährleistet ist. Neben Unterbinden des Luftaustauschs durch dichtere Fugen bestehen
Wärmedämmungsmaßnahmen gewöhnlich darin, ältere Fenster durch solche mit besser
dämmendem Rahmen und Glas einzusetzen. Dies kann dazu führen, dass Raumluft vermehrt
an verbleibenden Wärmebrücken, etwa Fensterlaibungen niederschlägt und dort Schimmel
hervorruft Allgemein fällt auf, dass Schimmel in Innenräumen gerade erst nach nachträglichen Wärmedämmungsmaßnahmen auftritt. Vermieter/Bauherren können danach Streit mit
Bewohnern zu vermeiden versuchen, indem sie auf das veränderte erforderliche Lüftungsverhalten
hinweisen. Die diesbezügliche Intelligenz oder besser die Einsichtsfähigkeit in physikalische
Notwendigkeiten ist jedoch häufig bei Mietern nicht sehr ausgeprägt; ebenso die Bereitschaft
zur Lernfähigkeit, weil es ja nicht die eigene Sache betrifft. Die Verantwortung bleibt so leider
bei Vermietern/Bauherren in Bezug auf die Dämmung aller Wärmebrücken, auch wenn der
Schaden durch sinnvolles Mieterverhalten leicht zu verhindern wäre.
Bei Schimmel an der
Fensterlaibung ist z. B. zu prüfen, ob die Rahmendämmung fehlerfrei durchgeführt wurde.
Als Beispiel kann ein Fall dienen, der einem Urteil vom Landgericht Hamburg zu Grunde liegt:
Isolierverglaste Fenster wurden in einem schwach wärmegedämmten Haus eingebaut. Die
Vermieter händigen ein Merkblatt über Lüftungsverhalten den Mietern aus. Dennoch nehmen
Feuchtigkeitsschäden zu, im Erdgeschoss wächst Schimmel. Eine Klage der Vermieter
gegen eine entsprechende Mietminderung wird im wesentlichen abgewiesen. Das Landgericht
schrieb in der Begründung: „Die Verpflichtung des Mieters, sein Wohnverhalten baulichen
Veränderungen anzupassen, findet dort ihre Grenze, wo das Maß des Zumutbaren überschritten
wird.[…] Mieträume müssen in bauphysikalischer Hinsicht so beschaffen sein, daß bei einem
Wandabstand der Möbel von nur wenigen Zentimetern, wie er im allgemeinen bereits durch
das Vorhandensein einer Scheuerleiste gewährleistet ist, sich Feuchtigkeitsschäden durch
Tauwasserniederschlag nicht bilden können. Was das Lüften betrifft, kann es dem Mieter nicht
angesonnen werden, über den Tag verteilt mehrfach gründlich zu lüften, nur um einen Mangel
der Bausubstanz auszugleichen.“ --- Quelle: WIKIPEDIA ---

Fachleute würden hier sicher die Sache etwas anders betrachten. Aber Juristen ...

 

 

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